Clavicytherium

Das süddeutsche Barockinstrument ist aus Nußbaum gefertigt und reich mit geschwärzten Flammleisten verziert. Es ruht auf einem adäquaten Gestell mit Ober- und Unterrahmen und gewundenen Beinen. Die Mechanik folgt einer Idee von Martin Kaiser, der in einem erhaltenen Instrument des 17. Jahrhunderts zur Umlenkung der Tastenbewegung viertelkreisförmige Springer verwendete, wodurch die Spielbarkeit alle Vorzüge eines Cembalos beibehält. Die Klaviatur ist ebenholzbelegt und kann optional mit Elfenbein belegt werden.

Das spätmittelalterliche Instrument nach dem Vorbild aus dem Royal College of Music, London, wird aus Linde gefertigt, ist mit Darm besaitet, und hat als Tischinstrument kein Gestell. Seine Klaviatur ist mit Maserahorn und Mooreiche belegt.

Clavicytherium im süddeutschen Stil des 17. Jhds   8'8' C/E-c'''
Clavicytherium nach einem anonymen Vorbild um 1480   8' F,G-a''