Frühfranzose

Das frühfranzösische Cembalo mit 4' auf dem Obermanual ist aus massivem Nußbaum gefertigt und mit Schellack lackiert. Es ruht auf einem achtbeinigen Gestell mit Ober- und Unterrahmen, das dem Corpusumriß folgt. Die Beine sind wie beim Orginal gedreht und gewunden.

Das Cembalo der Lyoner Schule nach Pierre Donzelague ist zweifarbig mit Kaseinfarbe gefasst und ruht auf einem neunbeinigen Gestell mit hohem Oberrahmen sowie Unterrahmen, das dem Corpusumriß folgt. Der Taskin-Nachbau ist ebenfalls zweifarbig gefaßt, sein sechsbeiniges Gestell ist im Louis-XVI-Stil gehalten. Die Klaviaturen sind mit Ebenholz belegt. Vergoldung in hochkarätiger Ausführung ist wie bei den flämischen Cembali möglich.

Cembalo nach einem anonymen Vorbild um 1680, zweimanualig   4'8'8' GG,AA-c'''
Cembalo nach Pierre Donzelague 1711, zweimanualig   8'4'8' FF-f'''
Cembalo nach Pascal Taskin 1769, zweimanualig   8'4'8' FF-f'''